IGO – Ochtumregatta vom 17.09.2011

Bereits am Freitag, den 16.9.2011, trafen sich viele Segler der Ochtumvereine im Bootshaus des Segel-Club "Ochtum". Dabei waren Segler der 5 Wassersportvereine von der Ochtum. Gekommen waren aber auch Regattasegler der benachbarten Vereine von der Weser. Weiteste Anreise hatte wohl ein Regattateilnehmen des WSC H (WassersportClub Helgoland). Auf der Steuermannsbesprechung wurde der Start und der Kurs der Regattastrecke sowie die Regeln der Wettfahrt festgelegt. Gesegelt wurde nach Yardstick. Hierdurch wird durch Umrechnung der gesegelten Zeiten eine Gleichbehandlung der einzelnen Bootsklassen erzielt. Die Yardstickregelung berücksichtigt auch, ob ein Boot mit einem feststehenden Propeller oder einem faltbaren Propeller ausgestattet ist, welche Segel geführt werden und um welchen Schiffstyp es sich handelt.

Am Samstagmorgen begann die Regatta mit dem Startschuss um 8.00 Uhr vor der Ochtummündung für die 1. Gruppe. Im Abstand von 10 Minuten folgten 2 weitere Starts.

Insgesamt waren 33 Boote am Start, die in 4 Gruppen eingeteilt waren.



Auf dem Kurs Richtung Elsfleth ging es vorbei an Vegesack, den Werftanlagen von Abeking & Rasmussen und Lürssen, was aufgrund der dort wechselnden Windrichtungen eine Herausforderung an die Mannschaften darstellt.

Herrschte anfangs noch fast Flaute, so briste der Wind nach und nach immer mehr auf.

Während einige Segler nach dem Motto "dabei sein ist alles" segelten, legten andere größeren Ehrgeiz an den Tag. Diese wurden auch gleich damit belohnt, dass diese den anderen Regattateilnehmern davonsegelten und das Feld schnell hinter sich ließen.

Aber auch die überwiegende Zahl der Freizeit- und Fahrtensegler wurde vom Regattafieber gepackt. So wurde ständig die Segelstellung korrigiert, der beste Winkel zum Wind gesucht und die geschickteste Taktik diskutiert. Dabei kam es nur selten zu Protesten der anderen Teilnehmer.

Erster Zieldurchlauf war dann zwischen Elsfleth und Brake. Die Zeiten der Boote wurde gestoppt und es gab eine Pause bis die Tide umschlug und der zweite Start bei auflaufendem Wasser stattfand. Nun ging es zurück Richtung Ziel an die Ochtum. Hierbei konnte nun der ein oder andere Segler noch etwas herausholen. Zufrieden und teilweise erschöpft liefen die ersten Boote gegen 15.00 Uhr über die Ziellinie vor der Ochtum.

Am Abend fand dann im Vorwege der Regattafete die Preisverleihung statt.

Absolut schnellstes Schiff der Regatta wurde Roland Hasch mit seinem Boot "Aura" vom Wassersportclub Helgoland gefolgt von Sascha Berkenkamp mit seinem Boot "Wattsolls" vom Segelclub StVeit. Dritter wurde Tim Bagola mit "Rubberduck".

Im Anschluß an die Preisverleihung fand die Regattafete statt, die schon seit Jahren den ansonsten im Winter stattfindenden Regattaball abgelöst hat.

Nach dem Frühschoppen, bei dem der Shantychor des Segelclub Ochtum Seemannslieder zum Besten gab, fand die Veranstaltung am Sonntagmittag ein Ende. Alle Teilnehmer waren mit dem Verlauf der Veranstaltung sehr zufrieden und versprachen, im kommenden Jahr wieder dabei zu sein.
Links:

Ergebnisse berechnet
Ergebnisse gesegelt
Ergebnisse Gruppen
Fotos Talfahrt
Fotos Bergfahrt


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